Als Kräuter werden in der Botanik Pflanzen bezeichnet, die in allen Teilen krautig sind, d. h. keine vegetativen Dauerorgane bilden - also kurzlebige, nach Blüte und Samenreife absterbende Pflanzen. Sie werden in einjährige und zweijährige Kräuter unterteilt. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man damit jedoch alle Pflanzen, die eine heilende, würzende oder magische Wirkung haben. Die meisten Kräuter stammen aus dem mediterranen Klimabereich. Gewürze sind Pflanzenteile, die wegen ihres natürlichen Gehaltes an Geschmacks- und Geruchsstoffen als würzende oder geschmacksgebende Zutaten bei der Zubereitung von Speisen aller Art eingesetzt werden. Salz ist in diesem Sinne kein Gewürz. Die teuersten Gewürze sind Safran, Vanille und Kardamom.